Trainingserfolg bleibt aus

HINWEIS: Dieses Forum ist seit dem 20. Obtober 2016 geschlossen. Bitte gehen Sie zum neuen Forum auf der neuen Internetseite: www.koelbel.com

Dort können Sie sich neu anmelden und dann wie gewohnt schreiben und antworten. Ohne Anmeldung können Sie nur lesen.


10 replies [Letzter Beitrag]
a1salute
Offline
Joined: 20/10/2013

Trainiere nun schon seit 3 Monaten laut Trainingsplan mit dem >Isokinator< (3x die Woche) und verwende auch noch dazu das "Grow". Habe auch meine Ernährung umgestellt (mehr Fisch, Obst, Gemüse, weniger bzw. kaum noch Süßes).
Konnte den Kraftwiederstand von 20-40 auf 40-60 steigern.
Hätte mir daher sichtbare Ergebnisse erwartet. Jedoch bin ich etwas enttäuscht:
Bei Oberarme und Bauch praktisch keine Veränderung. Kaum merkbaren Kraftzuwachs. Stattdessen habe in der Zeit 3 Kilo zugenommen (von 71 auf 74)?!
Habe mir vorgenommen weiter zu trainieren. Jedoch frage ich mich schön langsam ob man das Training irgendwie ergänzen soll? Ich meine mit anderen Übungen oder anderen Geräten? Außerdem frage ich mich, ob die Sportnahrung wirklich so viel bringt.
Hat sonst jemand auch die Erfahrung mit kaum erkennbaren Ergebnissen nach mehr als 40 mal trainieren gemacht?
Was könnte ich unternehmen um sichtbaren Trainingserfolg verzeichnen zu können?
Würde mich über Rückmeldung freuen.
Mit Besten Grüßen!

Alterchen
Offline
Joined: 17/03/2014
Erfolg bleibt aus

Hallo, ich bin neu hier. Seit 3 Monaten trainiere ich mit dem Isokinator und hatte im ersten Monat auch keinen Erfolg, niente, gar nichts. Nun allerdings glauben meine Freunde und bekannten ich sei in einer Anabolika-Klink gewesen.
Erfolge bei mir sind phänomenal - am Anfang hatte ich Schwierigkeiten die Übungen so zu absolvieren wie sie beschrieben sind - wenn ich nur an die Bizeps,Trizeps-Übung denke.
Vielleicht eines, warum es bei mir jetzt so gut klappt - Aussehen ist mir egal, ich trainiere und freue mich auf jedes Training, weil ich merke wie gut es mir geht und tut.

War sehr schwer Herzkrank und habe vor 3 Jahren eine 10stündige OP hinter mich gebracht. Das Training hat mich wieder auf die Beine gebracht.

Lies die Anleitungen immer wieder, hier kommt es wirklich auf Kleinigkeiten an und hab Spaß am Training.

Habe meinen Oberarm um gute 2,5 cm vergrößert, aber noch besser ich kann jetzt wieder den Berg hoch joggen und fühle mich einfach großartig.

Und denke immer daran der Isokinator trainiert vor allem in Muskelschlingen und weniger nur den Einzelmuskel.

LotharL
Offline
Joined: 28/02/2014
aber vorsichtig bitte

Na dann mal Servus und willkommen, spreche aber sicherheitshalber trotzdem mit deinem Arzt , denn nur der kann dir sagen wie hoch die Belastungen beim Training sein duerfen. Bei Stands in der Regel bis max Puls um die 120.

Reverend
Bild von Reverend
Offline
Joined: 23/10/2013
Erfahrung nach ca. Dreieinhalb Trainingsmonaten

Grundsätzliches: Wie schnell Trainingserfolge nach aussen sichtbar werden, hängt maßgeblich auch von den physischen Vorraussetzungen ab, die bei Trainingsbeginn vorliegen. Hat der Körper zuvor schon mal Erfahrungen in Sportdisziplinen gehabt oder nicht, wenn ja, waren diese eher aerober oder anaerober Natur (oder beides, wie bei mir) und natürlich, wie hoch ist der Körperfettanteil bei Beginn und der Zustand der Stoffwechselrate (variiert nach Alter, Körperfettanteil und Genetik)?

Durch meine früheren 'Vorbelastungen' durch a)Allgemeinsportarten (aerobe Trainingseffekte) und b) Kraftsport (anaerob, da Widerstandstraining gegen die Schwerkraft/Erdanziehung), habe ich die Widerstände in den einzelnen Übungen relativ schnell hochschrauben können. Trotzdem spüre und sehe ich immer noch einen zu hohen Körperfettanteil. Warum? Ich habe mir dazu ein paar tiefgreifendere Gedanken über die Trainingsweise- und Wirkung isokinetischen Trainings gemacht.

Punkt 1: Das Training ist nicht(!) an die Schwerkraft/Erdanziehung gebunden, ob diese nun in der äußeren Umgebung vorhanden ist, oder nicht (Weltraum)! Deswegen fehlt dieses "Schwerkraftgefühl" auch beim Training, ganz anders, als wenn ich eine Hantel oder ein Zuggewicht von Punkt A nach B bewege, da diese das Vorhandensein von Schwerkraft bedingen. Diese Trainingsform (Training gegen einen Widerstand, der nicht schwerkraftgebunden ist) ist also für den an die Schwerkraft 'angepassten' Körper total ungewohnt, man hat das Gefühl, es 'fehlt' was.

Punkt 2: Gleichbleibender (zähelastischer) Widerstand über die gesamte Bewegungsstrecke inkl. der Umkehrpunkte der Bewegung. Sämtliche an der Bewegung beteiligten Muskeln werden im gleichen Maße beansprucht, eben auch die Hilfs- und Nebenmuskeln, dies ist bei schwerkraftgebundenem Widerstandstraining in dieser Form so nicht möglich! Das isokinetische Training bewirkt jedoch gerade bei den Hilfs- und Nebenmuskeln eine gravierende Veränderung, so passen sich diese in ihrer Leistungsfähigkeit dem Niveau der Hauptmuskelgruppen an.

Ergebnis aus Punkt 1 und 2: Beide Faktoren führen zu einer gleichmäßigen Auslastung des gesamten muskulären Bewegungsapparates. Durch die schwerkraftungebundene Technik wird eine tiefgreifende Wirkung quasi von 'innen' heraus auf die Muskulatur (Kernmuskeln)erzeugt. Ein Anstieg der Muskeldichte ist eine unweigerliche Folge, was äußerlich zur Verrundung und fühlbar zu mehr Härte der Muskeln führt. Ein rein äußerlich 'sichtbares' Wachstum dauert folglich wesentlich länger, mehr noch, wenn zuviel Körperfett vorhanden ist, sportliche Vorkonturen werden jedoch auch hier nach kurzer Zeit sichtbar und die Beweglichkeit und Koordination der Muskulatur sind im Alltag immer deutlicher zu spüren.

Ich hoffe, diese von mir gewonnenen Erkenntnisse helfen weiter, zu verstehen, was beim Training passiert.

Bezogen auf deine Anfrage fällt mir als erstes auf, das die Kraftsteigerung aus meiner Sicht eher als mäßig zu sehen ist. Da stellt sich mir die Frage, ob du deinen Körper zu wenig forderst? Training nicht im Schongang, lautet doch die Devise. Ist der Muskel nicht ermüdet, nützt dir auch die zusätzliche Proteinzufuhr nichts, denn nicht benötigtes Eiweiß wird vom Körper einfach wieder ausgeschieden (im Gegensatz zu Kohlehydraten, die, soweit nicht verbraucht, in Fett umgewandelt werden).

Ein weiterer Aspekt kann auch deine genetische Grundlage liefern. Hast du z. B. eine grundsätzliche (zu) hohe Stoffwechselrate und nimmst deswegen ohnehin schwer zu? Dann wären 3 Kilo Gewichtszunahme doch schon ein Anfang. Deine Aussage lässt jedoch eher auf o. g. schliessen.

Mein Tipp: Nehme den Lehrsatz: "Training nicht im Schongang." wirklich ernst. Es kommt nicht darauf an, dass du die 'Trainingsvorgabe' 3x10 Wiederholungen wortwörtlich nimmst, sie sind die Vorgabe, nicht das ZIEL! Das Ziel heißt Muskelwachstum, das nur über den Weg der lokalen Muskelermüdung erzeugt werden kann. Wenn du dann z. B. im letzten Satz nur noch 6 Wiederholungen mit dem eingestellten Widerstand schaffst, bist du auf dem richtigen Weg. Fällt es dann wieder leichter, rauf mit dem Widerstand(!) und keine Angst vor Zahlen!

Wenn du nach dieser Maxime trainierst und den damit einhergehenden Eiweißbedarf durch mindestens einen Proteinshake täglich (auch an trainingsfreien Tagen!!!) ergänzt, ist der Erfolg unausweichlich!

LG und viel Erfolg wünscht der Reverend

....and don't forget: "IT WORKS!"

yabe
Bild von yabe
Offline
Joined: 20/02/2014
Wiederholungen 10-6

geehrter Herr REVEREND

zur Zeit trainiere ich auch mit der Methode 10-6 Wiederholungen.

um die nötige Intensität, (die ja wichtig ist für den Erfolg) auf den Sie ja in ihrem Text hinweisen, auf der ganzen Bewegungsstrecke konstant zu halten gehe ich wie folgt vor:

1. die Kugeln halte ich konstant über der Lochmakierung (super anstrengend)
2. ich zähle die Bewegungsgeschwindigkeit die bei den meisten Übungen im Durchschnitt bei 4 sec liegt (und achte gleichzeitig auf Schritt 1 sowie auf die korrekte Ausführung)
3. ich zähle die Wiederholungen

Nun mein Problem manchmal bin ich so intensiv mit den Kugeln und der Bewegungsgeschwindigkeit und der korrekten Ausführung beschäftigt das meine GEdankenkapzität Phasenweise für das zählen der Wiederholungen ausbleibt
(bzw. ich vergesse es manchmal oder verzähle mich häufig ).

Meine Frage wäre deshalb:

könnte ich mir nicht eine Stop-Uhr stellen die z.B. nach 60sec piept ? so das ich mich mehr auf Schritt 1 und Schritt 2 konzentrieren kann?
Wenn ich länger als 60 sec brauche erhöhe ich den Widerstand
Frage: würde das gehen? Belastungszeit statt Wiederholungen ?

Frühr habe ich im Schwimmsport auch immer mit Zeit trainiert, da hieß es vom Trainer noch 15 sec noch 10 und ich musste richtig kämpfen.

Über ein Feedback würde ich mich freuen !

tillerich
Offline
Joined: 15/11/2015
Eigene Sprech-Aufnahme!

Ich habe das so gemacht: einfach eine digitale Tonaufname herstellen (auf dem Computer oder Handy usw.) bei der ich sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Wiederholung anzähle.

Im Klartext(jedes Wort im Sekunden-Takt): "eins - eins, eins - eins (= erste Wiederholung abgeschlossen), zwei - zwei, zwei - zwei" usw., bis zehn.

Einfach anhören und mitmachen, dann fällt das Konzentrieren auf Wiederholungen weg ;-)

Thomaskretzer
Offline
Joined: 27/05/2013
Wiederholungen 10 - 6

Ein Metronom wäre auch noch eine Maßnahme. Der zählt den Takt und lässt sich auch auf ein Minutensignal einstellen.
Bekommst Du auch als App.

Gruß

Thomas

Musculus
Offline
Joined: 21/12/2013
Stoppuhr

Ich nutze auch eine Stoppuhr (mit großen Zahlen auf einem PC-Monitor) während des Training, richte mich aber nicht sklavisch danach. Vor allem dient die Uhr zur Kontrolle, dass ich nicht trödele und die Pause zwischen den Sätzen zu lange ausfällt.

Das Problem mit den Zählen der Wiederholungen hatte ich zuerst auch, das gibt sich aber nach einiger Zeit, wenn man den Bewegungsablauf sowie den Atemtrhythmus bei den einzelnen Übungen ganz verinnerlicht hat.

Reverend
Bild von Reverend
Offline
Joined: 23/10/2013
Steuere die Bewegungsgeschwindigkeit über das Gefühl

Der Verstand zählt die Wiederholungen und Sätze, bei der Bewegungsgeschwindigkeit 'höre' ich auf mein Gefühl. Sie ist nicht immer gleich und 'zu schnell' geht gar nicht, wenn ich immer wieder den Widerstand "anpasse".

Weiterhin besten Erfolg und "Gut Zug".

Mit kraftvollem Händedruck

Reverend

kodex
Offline
Joined: 09/01/2013
meine Erfahrungen

Hallo, ich trainiere seit 3 Wochen mit dem Isokinator = 10x trainiert. Dazu nehme ich auch Grow. Bei mir hat sich in der Zeit der Oberarm um 1 cm vergrößert, Schulter 2cm, Oberschenkel 1cm, Bauch 2cm verringert, Brust 2cm mehr, Unterarm 1cm mehr, Wade ist gleich geblieben. Mein Gewicht ist bei 92kg geblieben. Ich habe das Gefühl , das sich Fett abgebaut hat und an dessen Stelle jetzt Muskeln sind. Meine Ernährung hat sich von alleine umgestellt. Ich habe mehr Appetit auf Obst und Gemüse.
Am schwierigsten war für mich jedes mal die Überwindung zu trainieren. Mittlerweile fällt es mir leichter mich zu überwinden. Insgesamt fühle ich mich viel besser als zu meinen Zeiten davor.
Nach meinem 100. mal werde ich nochmal berichten
Gruss

cliff.koelbel
Bild von cliff.koelbel
Offline
Joined: 24/09/2010
Diese Trainingsfehler sollte man vermeiden

Ein ausbleibender Erfolg kann viele Gründe haben. Die häufigsten Fehler oder Probleme haben wir hier angefangen zu erklären:

http://koelbel.de/Regeln-Tipps-und-Tricks-optimal-Muskelaufbau

Die Punkte 1, 2, 6 und 8 sind in den meisten Fällen das Problem. Überprüfen Sie das doch bitte einmal …

Sie beschreiben einen deutlichen Kraftzuwachs. Das ist definitiv ein Erfolg. Bei manchen Menschen ist so ein Kraftzuwachs jedoch nicht so einfach messbar. Die Fettpolster am Muskel schwinden und Muskulatur baut sich auf. Der Umfang bleibt gleich, doch "unter der Haube" tut sich einiges.

Bedenken Sie auch, dass Muskelmasse ca. 3-mal schwerer ist als Fett. Wenn Sie also Fett abbauen und gleichzeit Muskeln aufbauen kann das Körpergewicht nach oben gehen. Das ist jedoch ein sog. "sportliches Mehrgewicht" und gesund.

Das Isokinator-Training muss nicht ergänzt werden. Es ist ein vollständiges Ganzkörper-Workout mit gleichzeitigem Cardio-Training. Und auch hier gilt unsere "alte" Regel: Mehr bringt nicht mehr ...