isokinator training und Kampfsport

HINWEIS: Dieses Forum ist seit dem 20. Obtober 2016 geschlossen. Bitte gehen Sie zum neuen Forum auf der neuen Internetseite: www.koelbel.com

Dort können Sie sich neu anmelden und dann wie gewohnt schreiben und antworten. Ohne Anmeldung können Sie nur lesen.


1 reply [Letzter Beitrag]
strong oldtimer
Offline
Joined: 08/09/2012

Hallo Leute
Ich trainiere jetzt fast 2 Monate mit dem Green Giant und es macht richtig Spass.
Meine Hanteln langweilen sich wahrscheinlich im Keller :)
Nun mache ich seit fast 30 Jahren Kampfsport(ju jutsu) und möchte es auch
weiterhin noch betreiben.Ich frage mich nun , ob ich das Isokinator Training
an den Kampfsporttagen -natürlich danach-machen soll oder an den freien
Tagen(evtl.Störung der Regeneration?).
Wer hat ähnliche Probleme oder betreibt nebenbei andere Sportarten.
p.s.gehe auf die 50 zu,bin also kein Jungspund mehr mit grenzenlosen
Reserven
schöne Grüsse

Reverend
Bild von Reverend
Offline
Joined: 23/10/2013
Training & Sport

Hallo, Strong Oldtimer,

ich bin selbst schon 54 Jahre jung und kenne das 'Problem'. Ich habe für mich folgende Lösung gefunden und möchte dir auch darlegen, warum.

Grundsätzliches:
Das Training mit dem Isokinator ist ein schwerkraftungebundenes(!) Training mit regelbaren Widerständen, dessen Ziel es ist, alle Muskeln in kürzester Zeit zur lokalen Ermüdung zu bringen (Wachstumsreiz setzen/anaerobes Training). Das Wachstum forciert sich am stärksten in der Nacht nach dem Training (Proteinshake vor dem Zubettgehen nicht vergessen!).

Jegliche sonstige 'Tätigkeit' ist im "Normalfall" schwerkraftgebunden, so auch Kampfsport. Außerdem sind die 'Trainingseffekte' im weitesten Sinne aerober Natur, zumal im Jui Jutsu viele Techniken Anwendung finden, die die Bewegungsenergie des Angreifers auf ihn selbst zurück- oder umleiten (vgl. auch Judo, Aikido), etwas anders also, wie die Blocktechniken z. B. beim Karate Do (shotokan).

Durch den eher aeroben Charakter kommt es also nicht zur lokalen Ermüdung der beteiligten Muskulatur, sondern die Kondition wird in erster Linie beansprucht und beeinflusst damit nicht maßgeblich die Regenerationsphase nach einem isokinetischen Training.

Für mich eigentlich ganz klar, ich wechsle die Trainingsreize, damit sie sich nicht gegenseitig 'behindern' und ich mich nicht zu stark 'auspowere'. Also mache ich an einem Tag mein isokinetisches Training, am nächsten dann meinen Kampfsport.

Bei Trainingsüberschneidungen (Wettkämpfe sind ja meist am Wochenende) das isokinetische Training vorher machen (vielleicht in 'verkürzter' Form mit Übung M6C und M3C) oder einfach eine Einheit ausfallen lassen, wenn die zu erwartende konditionelle und mentale Belastung zu hoch ist.

Ich hoffe, dir damit ein wenig weitergeholfen zu haben.

Weiterhin besten Erfolg und "Gut Zug"

Mit kraftvollem Händedruck
Reverend