Bodyweight Training / Isokinator Training

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5 replies [Letzter Beitrag]
IsoEcki
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Joined: 21/01/2016

Hallo,

ich habe den Isokinator geschenkt bekommen und bin sehr zufrieden. Konnte noch nicht so oft mit ihm trainieren (Krankheit),aber bei den paar Einheiten die ich gemacht habe, merkt man schon, was in diesem tollen Gerät steckt. Trainieren im Fitnessstudio hab ich immer mal wieder versucht (bin auch noch angemeldet) aber gehe nicht mehr hin,da es mir keinen Spaß macht (jeder Trainer erzählt was anderes was z.B. Wiederholungszahlen oder die Zusammenstellung des Trainings betrifft oder ständig die Geräte einstellen zu müssen oder drauf zu warten,nicht mein Ding). Ein Trainer gab mir mal einen Plan als Anfänger,der dauerte 2 1/2 Stunden ca., wie soll man das schaffen.

Nun zur Frage:
Ich bin fest davon überzeugt das der Isokinator sehr gut Muskeln aufbaut und Stärkt und man ein besseres Körpergefühl und auch Kondition bekommt. Aber bevor ich ihn bekam, habe ich mich für das Bodyweight-Training von Mark Lauren interessiert (ich habe das Buch und die App) und habe die ersten Trainingseinheiten gemacht , die ca. auch ne halbe Stunde dauern und mann anschließend fix und fertig ist. Die Übungen und die Workouts sind sehr abwechslungsreich (verschiedene Intervalle: Stufenintervalle, Intervallsätze, Supersätze, Hochintensitätssätze, Zirkelintervalle etc.und es gibt sehr viele Übungen (zig Variationen von Liegestütze z.B. um den Schwierigkeitsgrad und den Winkel zu verändern,bis zum Schwierigkeitsgrad für Echte Profis (Handstandliegestütz).

Nur allein fehlen mir die Möglichkeiten viele der Übungen zu Hause zu machen (Klimmzüge kaum möglich bei mir / Türziehen für den Rücken,da braucht man starke Türen und Klinken oder für viele Übungen braucht man einen grosßen stabilen Tisch).

Dann das Problem 2 Trainingsprinzipien (Isokinator= 3-4 mal die Woche und Bodyweight-Training= 3-4 mal die Woche) zeitlich zu kombinieren und ist es überhaupt Sinnvoll? Kann ich mit dem Isokinator allein das alles erreichen? Weil man beim Bodyweight-Training wohl alles trainieren soll, d.h. Kraft,Muskeln,Kondition,Ausdauer,Balance,Beweglichkeit,Körpergefühl,Koordination

Einfacher ist es natürlich mit einer Trainingsvariante zu trainieren und würde mir auch voll und ganz reichen (Isokinator) da man mit dem Iso. so einfach und ohne Aufwand überall trainieren kann,aber ich als Ex-Leistungssportler auch gern wieder alle Eigenschaften eines guten Sportlers hätte.

Ich hoffe es ist irgendwie verständlich geworden,trotz des langen Textes und mir kann jemand helfen

MfG IsoEcki

IsoEcki
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Joined: 21/01/2016
Klasse!

Vielen Dank Herr Koelbel für die ausführliche Antwort. Wenn ich quasi nur den Isokinator zum trainieren brauche, dann bin ich wunschlos glücklich und werde wenn ich meine Grippe auskuriert habe wieder voll ins training einsteigen, mit der Unterstützung von "Grow" und "Form" und nebenbei etwas laufen für die Kondition.

cliff.koelbel
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Joined: 24/09/2010
Konditionstraining ist doch inklusive

Das extra Laufen können Sie sich ebenfalls sparen, wenn Sie das Isokinator-Training genau nach Anleitung durchführen und die kurzen Pausenzeit von 20 Sekunden wirklich einhalten. Sie merken dabei deutlich , dass Ihr Puls höher schlägt und das gesamte Herz-Kreislaufsystem zu Hochtouren aufläuft. Viel mehr und viel intensiver, als das ein reines Dauerlaufen schaffen könnte. Und gesünder ist das Isokinator-Konditions-Training auch, da alle Jogger meist schon nach wenigen Monaten über Knieprobleme klagen. Selbst der teuerste Laufschuh schützt nicht genug vor Erschütterungen und Kniegelenk, Wirbelsäule und selbst das Genick müssen leiden.

Übrigens: Der Isokinator kostet in der Anschaffung weniger als ein solcher Laufschuh, den Sie auch noch jedes Jahr erneuern müssten ...

IsoEcki
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Joined: 21/01/2016
Ja stimmt,aber!!!

Das mit dem laufen/joggen bezüglich der Knie und Gelenke stimmt. Ich war Leistungssportler
(Fußballer) und in der Jugend haben wir nur auf Aschenplätze gespielt und trainiert.
Jetzt mit fast 35 Jahren merkt man da schon mal die Knie.
Aber eine Übung wie z.B. die Grundübung M6A (Ausfallschritt) ist denke ich auch mit
Vorsicht zu genießen. Die Bewegung muss richtig gemacht werden. Ich habe gehört (von Athleten und Fitnesstrainern) das man die Bewegung perfekt beherrschen muss um die Knie
nicht zu schädigen, genau so wie bei Kniebeugen, das sehr oft falsch gemacht wird.
Bei dem Ausfallschritt darf man auf KEINEN Fall das Knie über die Fußspitze hinausschieben, ist doch korrekt oder?

cliff.koelbel
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Joined: 24/09/2010
Keine Gefahr beim Isokinator

Sie haben recht, dass diese Übung normalerweise nicht ganz ungefährlich ist. In der Trainingsanleitung steht dazu: "Das vordere Bein wird nur bis zum rechten Winkel gebeugt". Die Hauptgefahr entsteht erst, wenn das vordere Knie einen spitzen Winkel bildet. Das ist nur gegeben, wenn man bei dieser Übung sehr tief herunter geht. Beim Isokinator ist das jedoch gar nicht möglich, da durch die Kopplung von Hand und Fuß immer ein gewisser Abstand eingehalten werden muss. Sonst wäre der Isokinator nicht mehr unter Dauerspannung.

Außerdem kommt ein weiterer Vorteil zur Geltung: Diese Übung mit einer Hantel auf den Schultern ausgeführt spannt die Sehne unter harter, unnachgiebiger Last. Sie muss die Federung der Bewegung ganz alleine bewältigen. Der Isokinator dagegen stellt den Widerstand jedoch stets federnd zur Verfügung. Zur Erinnerung: Man zieht die Goldkugeln ja nicht bis zu den festen Anschlägen, sondern immer nur über die 70%-Markierungen. Der Widerstand ist so frei-federnd und kann nach oben oder unten ausweichen. Durch dieses Prinzip wird die Sehne im Knie deutlich entlastet, da jetzt zwei Federungen gemeinsam wirksam sind. Dazu kommt eine weitere, körpereigene Federung durch den Oberarm, der den Gegenpol zum Fuß bildet.

Fazit: Die Ausfallschrittübung mit einer Hantel ist mit Vorsicht auszuführen, mit dem Isokinator jedoch relativ unbedenklich. Selbst ein Laie, der von all diesen Zusammenhängen nichts weiß, macht nichts falsch. Die zäh-elastische Aufhängung des Isokinators verhindert solche Trainingsfehler.

cliff.koelbel
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Joined: 24/09/2010
Der Isokinator ersetzt alle anderen Trainingsmethoden

Der Isokinator stellt keine Ergänzung dar, sondern ist ein komplettes Trainingssystem für den ganzen Körper. Gerade die von Ihnen genannten Begriffe: Kraft, Muskeln, Kondition, Ausdauer, Balance, Beweglichkeit, Körpergefühl und Koordination sind die wichtigen Säulen, die keinem guten Training fehlen sollten. Der Isokinator berücksichtigt all diese Punkte und ist für die "einsame Insel" gemacht, um allein damit genau diese Ziele zu erreichen.

Bodyweight Training ist eine sehr einfache Möglichkeit, seinen Körper in Form zu bringen. Was dabei jedoch fehlt, ist ein Kontrollsystem Ihrer Widerstände und Erfolge. Beim Isokinator wissen Sie immer, ob Sie mit dem optimalen Widerstand trainieren, können diesen ablesen und beim nächsten Mal genau dort wieder ansetzen. Der Isokinator zeigt Ihnen auch, wann Sie den Widerstand zu steigern haben. Dann steigern Sie den Widerstand ganz genau so, wie es in diesem Moment für Sie richtig ist. Kein Rätsel raten und kein blindes Training. Der Isokinator macht Ihr Training voll kontrollierbar. Es ist damit jeder anderen Trainingsmethode überlegen. Gleichzeitig kombiniert er 6 verschiedene Trainingsarten, die Sie sonst einzeln und nacheinander ausführen müssten. Weitere Vorteile in Stichworten: gleichbleibender Widerstand, keine Hebelwirkungen, keine Verletzungsgefahr durch ungeschickte Bewegungsabläufe, ...

Eine Kombination aus Isokinator-Training und Bodyweight-Übungen ist überflüssig und sogar kontraproduktiv. Bitte verzichten Sie darauf. Falls Sie nach dem Isokinator-Training noch Kraft für ein Bodyweight-Training haben, war Ihr Training nicht intensiv genug. Bitte erhöhen Sie dringend Ihren Trainingswiderstand.